Eingestellt am29. Mai 2019 Von inAllgemein, politische_themen, Slider mit 54 Views

Diskussion über Außenpolitik und neue Friedensbewegung in unsicheren Zeiten

„Zum Ende der außenpolitischen Gewissheiten: Brauchen wir eine neue Friedensbewegung?“ Dies diskutierten auf unsere Einladung Dr. Rolf Mützenich MdB, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, und Andreas Zumach, Journalist und Mitglied des Netzwerks Friedenskooperative. Es war ein kurzweiliger, da aufschlussreicher Abend im Bürgerzentrum Ehrenfeld: Beide Diskutanten tauschten sich aus über die europa- und weltpolitischen Herausforderungen der Zeit – China, Iran, der Nahe Osten, Russland und selbstverständlich auch die USA waren Themen des Abends. „Wenngleich es vielen von uns wohl noch gar nicht bewusst ist: Auch die ‚Fridays for Future‘-Bewegung ist perspektivisch friedensrelevant“, meinte Zumach auf Moderator Martin Schillings Frage, warum sich eine neue globale Friedensbewegung nicht schon längst etabliert hätte. „Sie kann nicht, mit nostalgisch-verklärtem Blick in die 1970/80er, von oben verordnet werden“, so Mützenich, der auf eigene sozialdemokratische Initiativen zum Handeln der EU-Staaten verwies: „Allerdings hat Außenpolitik auch immer eine historische Komponente“, so dass man grundsätzlich von Berlin aus nichts diktieren, sondern moderieren solle.